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Wie funktioniert das Vergleichswertverfahren bei der Bewertung von Immobilien?

Beim Vergleichswertverfahren wird der Wert einer Immobilie durch den Vergleich mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen ähnlicher Objekte ermittelt.

 

Wichtig dabei:

 

Vergleichbare Immobilien sollten hinsichtlich

  • Größe,
  • Lage,
  • Ausstattung und anderer
  • wertbestimmender Faktoren 

weitgehend übereinstimmen.

 

Unterschiede oder veränderte Marktbedingungen werden durch Zu- oder Abschläge berücksichtigt.

 

Für den Vergleich werden Kaufpreise herangezogen, die zeitnah zum Bewertungsstichtag in vergleichbaren Gebieten erzielt wurden. Preise, die vor oder nach dem Stichtag vereinbart wurden, werden entsprechend der Marktschwankungen angepasst.

 

Kaufpreise, die durch besondere Umstände oder persönliche Vereinbarungen beeinflusst wurden, dürfen nur berücksichtigt werden, wenn deren Einfluss wertmäßig korrigiert werden kann.

 

So wird sichergestellt, dass die Bewertung objektiv und marktgerecht erfolgt.